Haut in den Wechseljahren: Pflege und Behandlungsoptionen

BMPHARMA Redaktion
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Haut in den Wechseljahren: Pflege und Behandlungsoptionen

Rund um die Wechseljahre kann Haut trockener, dünner oder leichter reizbar werden. Gewohnte Reinigung und Pflege fühlen sich vielleicht nicht mehr passend an. Angepasste Pflege kann den Alltag angenehmer machen; über medizinische Behandlung wird individuell entschieden. Richten Sie Ihre Routine nach den Veränderungen aus, die Sie bemerken, und wählen Sie passende Pflege.

Welche Veränderungen sind häufig?

Hormonelle Veränderungen können Wasserbindung, Hautdicke und Kollagen beeinflussen. Trockenheit, Reizbarkeit, verändertes Kopfhaar oder neue Akne sind möglich. Sonne und andere Gesundheitsfaktoren wirken weiterhin mit. Die Veränderungen sind individuell. Passen Sie Ihre Routine deshalb an Ihre eigene Haut an.

Zuerst den Pflegekomfort verbessern

Mild reinigen, nach dem Waschen eincremen und bei Bedarf eine reichhaltigere parfümfreie Textur wählen. Im Freien Schatten, Kleidung und Breitband-Sonnenschutz mit mindestens LSF 30 ergänzen. Früher verträgliche Produkte können jetzt brennen. Dann vereinfachen, statt die Reizung auszuhalten.

Was ist mit Retinoiden und anderen Wirkstoffen?

Sie können zu bestimmten Anliegen passen, aber dünnere oder trockenere Haut ist mitunter weniger tolerant. Fragen Sie in der Hautarztpraxis nach Optionen für Falten, Pigmentveränderungen oder Akne. Eine Teenager-Akneroutine, starke Peelings oder mehrere Wirkstoffseren passen nicht automatisch zur Haut in den Wechseljahren.

Ernährung nach dem persönlichen Bedarf gestalten

Regelmäßige Mahlzeiten mit verschiedenen Proteinquellen, Gemüse, Obst und weiteren gern gegessenen Lebensmitteln sind eine gute Basis. Lassen Sie tatsächliche Lücken oder Einschränkungen fachlich prüfen. Vergleichen Sie bei einem Nahrungsergänzungsmittel die Zutaten und die angegebene Portion mit Ihrer Ernährung und bisherigen Routine.

Wie ist die Hormontherapie einzuordnen?

Eine menopausale Hormontherapie kommt bei passenden Beschwerden nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung infrage. Alter, Vorgeschichte, Präparat, Verabreichung und Dauer zählen. NICE empfiehlt sie nicht zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Demenz. Eine Hormontherapie nicht allein wegen eines Hautartikels beginnen oder ändern und Verordnetes nicht durch Ergänzungen ersetzen.

Was sollte nicht einfach den Wechseljahren zugeschrieben werden?

Anhaltender Ausschlag, deutlicher Haarausfall, unerwartet schlecht heilende Wunden oder eine sich verändernde Hautstelle sollten abgeklärt werden. Neue oder ungeklärte Beschwerden verdienen eine eigene Beurteilung. Die Wechseljahre können zum Zusammenhang gehören, ohne jede Veränderung zu erklären.

Häufige Fragen

Ersetzen Ergänzungen Östrogen?

Nein. Nährstoffe und Pflanzenpräparate sind nicht mit verordneter Hormontherapie austauschbar.

Wie wähle ich Ergänzungen für meine Routine?

Beginnen Sie mit dem konkreten Anliegen, Ihrer Ernährung, vorhandenen Produkten und fachlichem Rat. Vergleichen Sie die Rezeptur und die angegebene Portion mit Ihrem Bedarf. So können Sie eine klare, individuelle Entscheidung treffen.

Weiterführende Ratgeber

Quellen